Ursprung für das ORF-Friedenslicht war 1986 eine Idee im Landesstudio Oberösterreich. Das leuchtende Weihnachtssymbol wurde zunächst in Österreich als Dankeschön an alle verteilt, die mit ihrer Spende die ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ und damit behinderte und notleidende junge Menschen unterstützten.

Übergabe des Friedenslichtes an eine Pfadfinderin aus Deutschland

Im Jahr 1989 begannen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, das Friedenslicht aus Bethlehem von Wien aus in die östlichen Nachbarländer zu bringen. Inzwischen hat sich das Friedenslicht in 30 europäischen Ländern aber auch Mexiko und den USA zu einem neuen, stimmungsvollen Weihnachtsbrauch entwickelt. Es hat die Herzen jener Menschen erobert, die sich für diese Weitergabe engagieren um einander so den Wunsch nach Frieden weiter zu geben.

Seit jeher wird das Friedenslicht von einem Kind aus Österreich in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und von dort aus mit dem Flugzeug nach Wien gebracht. In einer internationalen Aussendefeier wird das Licht feierlich an Vertreter vieler europäischer Länder überreicht, die dieses anschließend in ihren Ländern verteilen.  So sind seit 1994  auch die deutschen PfadfinderInnen aktiv,  das Friedenslicht in Deutschland zu verteilen.

Das Friedenslicht soll ein Zeichen der Hoffnung und ein Brückenschlag in den Nahen Osten sein. Es will die Menschen daran erinnern, sich für den Frieden einzusetzen. Als Zeichen der Hoffnung hat sich das Friedenslicht innerhalb weniger Jahre von einer kleinen Flamme zu einem großen Lichtermeer ausgeweitet. So wie die kleine Flamme millionenfach von Kerze zu Kerze und von Hand zu Hand weiter gegeben wird, so soll auch der Friede von Mensch zu Mensch wachsen.

Darauf spielt vor allem auch das diesjährige Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ an.  Das Motto kann vielseitig interpretiert werden. Ob globale Auseinandersetzungen, Konflikte zwischen einzelnen Ländern oder auch der Flüchtlingsstrom nach Europa gemeint sind, ist dabei nicht spezifiziert. Sicher ist allerdings, dass für all diese Situationen Frieden auf der Welt förderlich wäre.

Auch die Alfelder Pfadfinder des VCP Alfeld wollen ihren Teil zum Frieden beitragen. Nachdem eine Delegation die Friedenslichtaussendefeier in Hannover besucht und seine Kerzen am Friedenslicht entzündet, wird dieses nach St. Nicolai in Alfeld gebracht. Dort wird am 17.12.2017 ab 18:30 eine Friedenslichtandacht gehalten. Pastor Wenneker und der VCP Alfeld laden jeden, der sich das Symbol des Friedens nach Hause holen will, oder einfach einen schönen Gottesdienst erleben möchte, herzlich dazu ein!

Die Kindergruppe hat sich bereits mit dem Thema Frieden auseinandergesetzt und einen Friedensbaum erstellt. Er zeigt auf, was sich die Kinder unter Frieden vorstellen, und was einfach nicht zum Frieden passt.